Es ist seltsam, wie wichtig es für viele Menschen gerade an Weihnachten ist, dass alles wie gewohnt abläuft: Tannenbaum, Familie, Besuche, Gottesdienst, Essen – ein Fest menschlichen Bemühens um Liebe, Gemeinschaft, Versöhnung, Frieden. Auch Nicht-Christen feiern mit, verstehen, dass es hier um etwas Ur-Menschliches geht, um eine Sehnsucht im Herzen aller. Gleichzeitig leiden gerade an diesen Tagen Menschen, denen es aus irgendeinem Grunde nicht möglich ist, wie gewohnt zu feiern,... Artikel ansehen
Zusammen mit den Teilnehmern des Sesshins, das am Sonntag, dem 11. Dezember endete, waren es über 50 Mitglieder des Freundeskreises, welche der Einladung zu einem Gedenken an P. Johannes anlässlich seines Geburtstages am 9. Dezember folgten. Nach der Begrüßung durch Ulrike Gattineau, der Vorsitzenden des Freundeskreises, zeigte Rainer Schmidt, der P. Johannes über viele Jahre fotografisch begleitete, ein Ensemble von Bildern und von ihm rezitierten Gedichten. Der bunte Strauß von... Artikel ansehen
In Zeiten großer Verunsicherung und im Angesicht von polarisierenden „Herrschern dieser Welt“ gilt es, inne zu halten, wesentlich zu werden, sich den Durchblick neu schenken zu lassen. So wie die Natur sich auf den Winter hin konzentriert, die Blätter lässt und im Grund die Kräfte neu sammelt – so drängt die Gegenwart dazu, das Geheimnis des Lebens durch alle Irrungen und Wirrungen hindurch zu erschauen. Dazu gehört, verbindlich zu werden.... Artikel ansehen
Das war die überraschende Frage, gestellt von Edoardo Quarantelli, römischer Buchhändler, an P. Johannes im Jahr 2001. Wie konnte es dazu kommen? Der erste Kontakt in unserem Programm mit Italien geschah über Teseo Tavernese. Er arbeitete beim WDR in Köln, interessierte sich für Meditation und vollbrachte im Jahr 2000 das ungeheure Werk, die „Schneeflocken“ ins Italienische zu übertragen. Was dies bedeutet, dazu später mehr. Jedenfalls sind wir ihm über seinen... Artikel ansehen
Viele Menschen scheuen sich davor. Gilt es doch, die gewohnte Umgebung zu verlassen – und beim Aufräumen wahrzunehmen, wieviel sich angesammelt hat. Wie oft habe ich gesagt: “Das kann ich noch einmal brauchen” – und habe es dann doch nie mehr angefasst. Auch sind es oft Erinnerungen, die an einzelnen Dingen hängen. Erlebnisse, Begegnungen, Geschenke. Sich trennen – manchen fällt es schwer, sie drehen alles noch mehrfach in der Hand... Artikel ansehen