Spirituelle Impulse

Herzlich

Es gibt zwei Arten des Reichtums. Die eine weist sich aus in Position, in Besitz und Größe des Kontos. Die andere im Wunsch und in der Freude, zu geben. Sie zeigt sich im Interesse für die Mitmenschen in nah und fern. Dieser Art des Reichtums wurden wir uns bewusst im Sesshin zum Jahreswechsel. Sie ist für uns in Leben aus der Mitte aufs Höchste aktuell. Mit ihr – so meine... Artikel ansehen

Neu werden aus dem Grund

Es sind dunkle Tage, die zur Weihnacht hinführen. Oft wird es gar nicht richtig hell. Und für einige Zeit scheint es, als ob die Uhr still stehen würde – bis dann die Wintersonnenwende ganz, ganz langsam wieder mehr Licht bringt. Es ist, als ob wir eingeladen wären, das Nicht-Sehen zu üben, den Grund unserer Existenz in seinem dunklen Geheimnis zu berühren, ihm nahe zu kommen. Dass der Mensch sich gründlich... Artikel ansehen

Advent – Bleibe ja nicht stehen!

Ein Symbol in Tagen der Stille, das niemals fehlen kann, ist das Feuer. “Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht”, sagt Schiller. Bezähmt und immer bewacht ist das Feuer der Kerze. Was da bezähmt und bewacht wird, ist das Feuer mit dem unheimlichen Selbstbewusstsein: Ich kann auch ganz anders – Feuer! Feuer, der Sieg gegen die Finsternis, ungezähmt, ist auch die immer gefürchtete Zerstörung: Auch das... Artikel ansehen

Kontemplativ leben

Im kommenden Januar jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Thomas Merton. Es lohnt sich, an ihn zu erinnern – hat er doch sein ganzes Leben der Suche nach der Verbindung von Meditation und Alltag, Kontemplation und Aktion gewidmet. Für viele Menschen war und ist er Sprachgeber der eigenen Sehnsucht nach Ganzheit, nach Lebensfülle aus dem Schweigen. 1915 in Frankreich geboren, wuchs er in den USA auf, wandte sich... Artikel ansehen

P. Paul Rheinbay folgt P. Johannes Kopp

Es war eine Begegnung, in der sich in vielfacher Weise ausdrückte, worum es im Programm geht: Menschsein, Leben, Tiefe. Die Atmosphäre war erfüllt, so das Echo von vielen. An die 100 Gäste waren gekommen, neben Teilnehmern und Teilgebern des Programms auch Verantwortliche des Bistums Essen und der pallottinischen Gemeinschaft. Es war kein Abschied, vielmehr schmeckte es nach Zukunft: P. Johannes sprach in seinem Schlusswort nach dem Festakt davon, er fühle... Artikel ansehen